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Kapstadt


Ganz schön wild und weltoffen!

Cape Town/Kapstadt oder auch „Mother City“ genannt ist Afrikas selbst ernannte und bekannteste schwule Destination. Als eine der schönsten und atemberaubendsten Metropolen der Welt liegt die Stadt eingebettet zwischen dem Tafelberg, den Zwölf Aposteln und den zauberhaften und buchtenartigen Stränden des Atlantiks.

Man kann sich kaum sattsehen. Wer das Glück hat, beim Anflug auf Kapstadt auf der richtigen Seite (meistens rechts) am Fenster zu sitzen, wird schon vor seiner eigentlichen Ankunft mit einem Blick belohnt, den man so schnell nicht wieder vergisst. Als hätte jemand mit ein paar Pinselstrichen einen Wolkenschleier über ihn getupft, thront der mächtige Tafelberg über der nach ihm benannten Bucht. Dazwischen, ein wenig eingeklemmt zwischen Berg und Ozean, liegt jene Stadt, die seit vielen Jahren zu den festen Größen im internationalen Gay-Tourismus gehört – auch wenn ihr aggressiv um schwule Urlauber werbende Ziele in Südamerika und den USA ein wenig den Rang ablaufen.

Als erste Siedlung der südafrikanischen Kolonialgeschichte mit dem Beinamen Mutterstadt („Mother City“) belegt, spiegelt Kapstadt die wechselhafte Geschichte eines Landes wider, das sich einst wegen seiner Apartheidspolitik ins Abseits der Weltgemeinschaft stellte. Die Vielfalt der Stadt lässt sich am einfachsten bei einer Fahrt mit einem der roten Doppeldeckerbusse erkunden, die alle Sehenswürdigkeiten auf einer Hop-on Hop-off-Tour erkunden.

Vom Aquarium geht es vorbei an der berühmten Victoria & Alfred Waterfront durch die Innenstadt und den zu Apartheidzeiten plattgemachten District Six bis zur Gondelstation am Tafelberg. Über die Strände von Camps Bay und Clifton und mit Blick auf die Gefängnisinsel Robben Island kehrt man über Sea Point und vorbei am imposanten Fußballstadion zurück zum Ausgangspunkt. Spätestens beim Halt in Camps Bay zieht es einen jedoch erst einmal ans Meer. Die weißen Strände und der türkisblaue Ozean sind die eigentlichen Attraktionen, warum man als schwuler Urlauber in Kapstadt gerne ein paar Tage länger verbringt als der durchschnittliche deutsche Rundreisetourist. Während Camps Bay mit seinen trendigen Cafés, dem breiten Sandstrand und der von Palmen gesäumten Straße ein wenig an Kalifornien oder auch Sydneys Bondi Beach erinnert, sind es die schwulen Strände von Sandy Bay und Clifton 3, die bei Schwulen besonders beliebt sind.

Hier liegen in der Hauptsaison zwischen Oktober und März jede Menge gutaussehender Kerle, die entweder faul in der Sonne dösen oder sich am Strand mit Volleyball oder Tennis die Zeit vertreiben, eines jedoch tunlichst vermeiden: ins Wasser zu gehen. „Wenn man hier jemanden im Ozean sieht, muss es ein Deutscher sein“, meint Marc und grinst. Der blonde Südafrikaner mit Zahpastalächeln und sonnengebräunter Haut ist von Beruf Marketing Manager und oft am Clifton 3 zu finden. Ob alleine oder mit Freunden, für Marc ist der Clifton 3 der perfekte Ort zum Entspannen. Der Strand mit seinem feinen Sand und den großen Granitfelsen liegt in einer vom oft stark wehenden Südwestwind („Cape Doctor“) geschützten Bucht, allerdings bläst der Wind das wärmere Oberflächenwasser hinaus aufs Meer. Wassertemperaturen von etwa 15 Grad sind an den Stränden Kapstadts keine Seltenheit und man muss schon ziemlich abgehärtet sein, einen längeren Aufenthalt im Atlantik auszuhalten. Doch wozu gibt es Pools?

Bei klarem Himmel sollte man unbedingt den Ausblick vom Tafelberg genießen oder durch die Weingebiete (Stellenbosch, Franschhoek und Paarl) wandern, reiten und/oder eine Weinverkostung, einen Picknick oder ein Mittagsessen nicht versäumen. Besonders empfehlenswert ist hier Babylonstoren nahe Stellenbosch.

Die Strände von Clifton 3rd, Camps Bay oder der FKK-Strand Sandy Bay in Llandadno sind die Places to Be bei Strandwetter. Shoppen an der weltberühmten Waterfront oder in den anderen 5 großen Einkaufscentern der Stadt ist immer ein Erlebnis. De Waterkant – die Schwulengegend von Kapstadt – liegt sehr zentral und in Gehweite vom Stadtzentrum und der Victoria&Albert Waterfront aber auch nur wenige Fahrminuten von den besten Stränden entfernt.

Nicht zu versäumen wäre die größte schwule Party des afrikanischen Kontinets: The Mother City Queer Projekt (MCQP). Einmal jährlich Anfang Dezember und pünktlich zum Sommerstart findet diese großartige und aufregende Party statt.

Die Stadt bietet alles, was der schwule Reisende begehrt.

Entdecke mit uns Dein eigenes Südafrika.

Unsere besonderen Übernachtungstips für Kapstadt:

15 on Orange: Mitten in der City, top Design.

Cape Quarter Apartments: Mitten in Gay Town De Waterkant und ideal für alle, die Stadt, Strand und Shopping kombinieren wollen.

Huijs Harlem Guesthouse: Gay Guesthouse mit traumhaftem Meerblick im Stadtteil Seapoint.

Weitere Hotels findet Ihr hier.