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Nord- & Osteuropa


Skandinavien zählt zu den liberalsten Staaten der Welt, was allgemeine Menschenrechte betrifft. Den Anfang machte Dänemark 1989. In der Hauptstadt Kopenhagen ließ sich ein schwules Pärchen als die erste eingetragene Partnerschaft Homosexueller registrieren und setzte damit ein Zeichen. Nur 10 Jahre später wurde in Dänemark homosexuellen Paaren die Adoption von Kindern erlaubt. Schweden und Norwegen folgten dem Beispiel.

Wie in Deutschland ist heute in ganz Skandinavien – Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland und Island – die eingetragene gleichgeschlechtliche Partnerschaft den homosexuellen Paaren zugänglich. Städte wie Kopenhagen, Stockholm oder Helsinki sind die Top Destinationen des Nordens. Keine Frage: In Osteuropa hat Prag die größte und offenste schwule Community – aber selbst westeuropäischen Metropolen wie Amsterdam oder Barcelona läuft die Stadt an der Moldau den Rang ab. Prag ist ein ideales Kurz- bzw. Wochend-Reiseziel, und mit dem Flugzeug sind Entfernungen innerhalb Europas ohnehin zur Nebensache geworden.

Die neue Offenheit ist auch im Straßenbild sichtbar. Im Sommer wird im Szeneviertel Vinohradska geflirtet und gefeiert, ohne dass irgendjemand daran Anstoß nehmen würde. Neben den obligatorischen touristischen Musts – Prag ist ohne jede Übertreibung eine der schönsten Metropolen Europas mit der im Zweiten Weltkrieg fast völlig verschonten Altstadt mit Karlsbrücke, Wenzelsplatz, Veitsdom, jüdischem Viertel, Prager Burg und Goldenem Gässchen – kann man locker ein langes Wochenende komplett in der Szene verbringen.

Eine der ältesten schwulen Bars – und noch immer die populärste in der Altstadt – ist das Friends. Aber auch andere Ziele wie Budapest mit den weltbekannten Thermen und dem einzigartigen Donau Panorama mit dem unverwechselbaren Parlamentsgebäude locken immer mehr Gays an.